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Warum versucht man nicht, über das strittige Thema Dorfhaus die Bürger mittels Bürgerentscheid entscheiden zu lassen. Wenn der Gemeinderat einen Bürgerentscheid ablehnt, dann eben über den "Umweg" Bürgerbegehren?
Das ist eine gute Frage. Allerdings hat der aktuelle Bürgermeister gemeinsam mit der SPD laut darüber nachgedacht, den Bau des Dorfhauses noch vom alten Gemeinderat beschließen zu lassen.
Um dieses Szenario zu verhindern, haben werden die Bürger Glattbaches in der nächsten Gemeinderatssitzung den Antrag stellen, dass die Gemeinde eine Bürgerbefragung zum Thema Dorfhaus durchführt.
Auch die SPD springt nun auf den fahrenden Zug auf und möchte, dass ein überzeugendes Nutzungskonzept vor einer Entscheidung im Gemeinderat vorgelegt wird. Ich fühle mich in meiner persönlichen Haltung voll umfänglich bestätigt: mein Votum gegen den Architektenwettbewerb fußte bekannter Weise auf dem Argument, dass kein Betreiber- und Nutzungskonzept vorliegt. Leider wurde das Pferd von hinten aufgezäumt: erst wurden Euro 130.000 für den Wettbewerb ausgegeben. Nun erst werden die grundlegenden Fragen nach der Nutzung gestellt.
Bekannter Weise findet vor der nächsten Gemeinderatssitzung die Kommunalwahl statt. Wir sind optimistisch, dass die Bürgerinnen und Bürger an der Wahlurne eindeutig gegen das Dorfhaus votieren werden und mich zum Bürgermeister wählen. Wählen Sie bitte die Kandidatinnen und Kandidaten unserer Liste, damit wir aus einer Position einer starken Fraktion Glattbach in die Zukunft führen können.
Bisher waren unsere Hauptargumente gegen das geplante Dorfhaus das aktuelle fehlende Betreiber- und Nutzungskonzept. Seit dem 27.1.2026 (1.Haupt- und Finanzausschusssitzung) liegt nun der vorläufige Haushalt 2026 und die Finanzplanung 2027 bis 2029 vor. Die Planung ist geprägt durch zahlreiche Infrastrukturprojekte. Die Planung zeigt, dass die Finanzlage es unmöglich macht, alle Versprechen der Verwaltung umzusetzen. Dies aus folgenden Gründen:
Die aktuelle Verschuldung von € 4,2 Mio wird in den nächsten 3 Jahren nach Förderung durch den Freistaat um weitere € 3,5 Mio ansteigen. In cen Jahren ab 2030 werden aber weitere erhebliche Kreditaufnahmen u.a. für den Neubau der neuen Schule (inklusive Sporthalle) in einer Größenordnung von mindestens € 11 Mio (nach Förderung) notwendig. Dieser Betrag kann teilweise durch den Verkauf von gemeindeeigenen Grundstücken gegenfianziert werden, sobald die alte Schule abgerissen ist. Dennoch sind aus heutiger Sicht die Haushalte ab 2030 durch das Landratsamt nicht genehmigungsfähig, zumal die aktuell bestehenden Rücklagen Ende 2029 aufgebraucht sein werden. Vor diesem Hintergund ist der Bau eines Dorfhauses auch aus finanziellen Gründen verantwortungslos.
Am 24.2.2026 findet um 20.00 Uhr eine öffentlich Haupt- und Finanzausschusssitzung statt. Kommen Sie bitte zu dieser Versammlung und machen Sie sich ein persönliches Bild über die von der Verwaltung vorgelegte Finanzplanung.
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Wie plant ihr, die anstehenden Projekte (Schule / Feuerwehr / Turnhalle) zu finanzieren?
Die seit kurzem vorliegende Finanzplanung zeigt, dass mit dem Bau der neuen Schule in den kommenden 6 Jahren nicht begonnen werden kann. Dies aus folgenden Gründen:
Die aktuelle Verschuldung von € 4,2 Mio wird in den nächsten 3 Jahren nach Förderung durch den Freistaat um weitere € 3,5 Mio ansteigen. In den Jahren ab 2030 werden aber weitere erhebliche Kreditaufnahmen u.a. für den Neubau der neuen Schule (inklusive Sporthalle) in einer Größenordnung von mindestens € 11 Mio (nach Förderung) notwendig. Dieser Betrag kann teilweise durch den Verkauf von gemeindeeigenen Grundstücken gegenfinanziert werden, sobald die alte Schule abgerissen ist. Dennoch sind aus heutiger Sicht die Haushalte ab 2030 durch das Landratsamt nicht genehmigungsfähig, zumal die aktuell bestehenden Rücklagen Ende 2029 aufgebraucht sein werden.
Wenn ich Bürgermeister werde, werde ich im Gemeinderat dafür werben, dass die Schule (inklusive Sporthalle) und das Feuerwehrhaus priorisiert werden. Konkret bedeutet das, dass andere Projekte zeitlich später realisiert werden. Insbesondere die Schule und die Sporthalle sind für die Zukunftsfähigkeit Glattbachs wichtig. Die Bevölkerung unserer Gemeinde ich überaltert. Wir müssen also dafür sorgen, dass wir Glattbach für junge Familien attraktiv machen. Daür müssen wir auch bezahlbare Grundstücke anbieten. Genau das haben wir vor: wir wollen die Grundstücke auf dem Gelände der alten Schule jungen Familien zu günstigen Konditionen anbieten.
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Steht der Anschluss an Aschaffenburg immer noch in Ihrem Programm?
Nein. Diese Option hat sich leider erledigt. Die Stadt Aschaffenburg hat bekannter Weise aktuell viele finanzielle Probleme. Allerdings sind die finanziellen Herausforderungen in Glattbach auch beachtlich. Über die Details berichten wir am 5.2.2026 im Sängerheim.
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Warum seid ihr gegen das Dorfhaus?
Weil es ein „Nice-to-have“ ist, während Glattbach bei Pflichtaufgaben unter Druck steht (u.a. Feuerwehrhaus, Schule/Sporthalle).
Das Dorfhaus ist aus unserer Sicht das falsche Projekt zur falschen Zeit. -
Seid ihr grundsätzlich gegen eine attraktive Ortsmitte?
Nein: Wir wollen die Ortsmitte voranbringen. Aber solide und ohne teure Zusatzlasten, die andere Aufgaben ausbremsen.
„Ortsmitte ja“ heißt: rational planen, Kosten offenlegen, Prioritäten setzen. -
Was kostet das Dorfhaus und was zahlt Glattbach wirklich?
In der Debatte werden Größenordnungen um „etwa eine Million Euro“ fürs Dorfhaus genannt.
Außerdem steht im Raum, dass die Gemeinde rund 360.000 Euro tragen müsste (bei Förderung) – und bei Gesamtpaketen wurden auch ca. 2,9 Mio. Euro mit Gemeindeanteil ca. 1,16 Mio. Euro genannt
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Wer betreibt das Dorfhaus und wer zahlt den laufenden Betrieb?
Genau das ist ein Kernproblem: Es wird kritisiert, dass kein schlüssiges Nutzungskonzept vorliegt und Unterhaltungskosten entstehen.
In unserer Argumentation sind jährliche Folgekosten von mindestens ca. 60.000 Euro angesetzt – jedes Jahr, dauerhaft. -
Warum ist das für Familien, Pendler und Ältere relevant?
Weil fehlende Investitionen bei Schule/Sporthalle, Feuerwehr, Straßen und Kanal jeden Tag spürbar sind – nicht nur bei „schönen Projekten“.
Und weil es auch konkrete Bedenken gibt (z.B. Wegfall von Parkplätzen am Johann-Desch-Platz). -
Was ist eure Alternative: „einfach nichts tun“?
Nein: Wir setzen Priorität auf Pflichtaufgaben und Tempo bei den Projekten, die Glattbach wirklich braucht (u.a. Feuerwehrhaus, Schule/Sporthalle, Infrastruktur).
Die Ortsmitte soll weiterentwickelt werden, aber ohne Dorfhaus-Dauerbaustelle im Haushalt.
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Was passiert, wenn ihr gewinnt?
Wer das Dorfhaus nicht möchte, soll am 8. März an der Wahlurne die Richtung ändern, genau dafür stehen wir als Liste Glattbach! im Wahlkampf.
Ziel ist: Dorfhaus zumindest in naher Zukunft nicht bauen und stattdessen Pflichtaufgaben nach vorne ziehen.